KEV - Die kostendeckende Einspeisevergütung

Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist eine der Massnahmen, die im Rahmen des revidierten Energiegesetzes (revEnG) verabschiedet wurden.

Dahinter steht die Idee, erneuerbare Energien sowie die Effizienz im Elektrizitätsbereich in der Schweiz langfristig zu fördern.

In den Genuss der Einspeisevergütung gelangen grundsätzlich alle Produzenten (auch private) von Strom aus erneuerbaren Energien, wie Wasserkraft, Photovoltaik, Windenergie, Geothermie, Biomasse und Abfällen aus Biomasse.

Die Höhe der Vergütung richtet sich in der Regel nach der Art der gewählten Technologie und nach der Grösse der Anlage, respektive deren Leistung. Die Dauer der Entgelte ist langfristig (20 bis 25 Jahre) ausgerichtet und damit für den Anlagebetreiber finanziell attraktiv.

Da die zur Verfügung stehenden Fördermittel beschränkt sind, ist eine Anmeldung der jeweiligen Anlagen notwendig. Dafür zuständig ist die nationale Netzgesellschaft swissgrid ag. Sie informiert die Anlagebetreiber über die Zulassung oder über die allfällige Aufnahme auf eine Warteliste.

KEV - Auch für private Wohneigentümer interessant

Insbesondere die Photovoltaik findet immer häufiger Anwendung bei Privathaushalten und im allgemeinen Wohnungsbau. Denn eine solche Anlage lässt sich meist problemlos in das Dach oder in die Fassade des Wohneigentums integrieren. Auch eine Nachrüstung anlässlich von Renovations- oder Sanierungsarbeiten ist realisierbar.

Deshalb: Wer bei seinem Wohneigentum mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien liebäugelt, sollte sich in jedem Fall näher über die kostendeckende Einspeisevergütung informieren.

Hier finden Sie alles Wissenswerte

Zum Energiegesetz www.bfe.admin.ch
Zur kostendeckenden Einspeisevergütung www.swissgrid.ch
Zur Technologie der Photovoltaik www.swissolar.ch